Brandeinsatz Wirtschaftsgebäude am 20.07

Wir waren am Montag in den frühen Abendstunden gerade mit dem Zusammenräumen nach unserem Kirchtagsfest am Sonntag fertig geworden, als um 20:39 die Sirenen heulten und uns zu einem Brandeinsatz alarmierten.

Das Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes in unserer Nachbargemeinde Irschen war in Brand geraten.

Trotzdem, dass wir mit weiteren Feuerwehren  sehr schnell am Einsatzort eingetroffen sind, befand sich das betroffene Wirtschaftsgebäude bereits im Vollbrand.

Da sich ein Wohngebäude sehr nahe am Brandobjekt befand, war die oberste Priorität dieses vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen.

Unsere Aufgaben bei diesem schwierigen und umfangreichen Einsatz waren zweigteilt.

Die Mannschaften von unserem KLFA und KRFA waren bei Löschwasserversorgung sowie bei Abrissarbeiten behilflich und konnten gegen 23:00 Uhr wieder einrücken.

Die Herausforderung für unseren TLFA-3000 war es, gemeinsam mit dem TLFA der FF Oberdauburg das Brandgeschehen an der Ostseite des Wirtschaftsgebäudes zu bekämpfen.

Besonderes Augenmerk mussten wir dabei auf eine PV Anlage richten, welche am Dach des Brandobjektes angebracht war, schlussendlich dann aber keine weiteren Probleme bereitete.

Aufgrund der starken Rauch- und Hitzeentwicklung waren anfangs auch 3 Atemschutzträger der FF Dellach/Drau beim Außenangriff im Einsatz.

In weiterer Folge brachen wir mehrere Öffnungen in die Ostseite und Südseite des Brandobjektes, um den Löschangriff auch im Inneren des Gebäudes zu ermöglichen.

Dann waren wir bis zum Ende unseres Einsatzes für die Löschwasserbereitstellung zum Ablöschen von Hackgut und Heuballen zuständig, die im und um das Brandobjekt gelagert waren.

Zumindest das Wohngebäude konnte bis auf ein paar kleinere Schäden vor dem dem Feuer gerettet werden.

Gegen 02.00 Uhr morgens konnte schließlich auch unser TLFA wieder einrücken und die Feuerwehr Irschen übernahm die nötwendigen Nachlöscharbeiten und die Brandwache.

Wir standen mit TLFA, KLFA und KRFA und 28 Kameraden im Einsatz.

Insgesamt waren 11 Feuerwehren aus dem Oberen Drautal, aber auch aus dem Bezirk Hermagor und Lienz/Osttirol mit über 200 Einsatzkräften und 22 Fahrzeugen über viele Stunden lang im Einsatz. Weiters waren noch die Rettung und der Rettungshubschrauber C7, sowie die Polizei vor Ort.

 

 

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