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Am 23.12 wurden wir um 8:44 Uhr zu einem Brandeinsatz in Rassnig im Ortsgebiet von Dellach alarmiert.

Beim Eintreffen am Einsatzort drangen bereits dichte Rauchwolken aus den Fenstern im oberen Stockwerk und aus dem Dachstuhl im Bereich des Kamines.

Erschwerend kam hinzu, dass die Dachfläche unter einer gut 30cm dicken Schneedecke lag, welche erst entfernt werden musste. Danach konnte rund um den Kamin der Dachstuhl geöffnet und schließlich das Feuer auch von oben entsprechend bekämpft werden.  

Durch die sehr hohen Minustemperaturen von -15°C war es nicht einfach die Wasserversorgung herzustellen und aufrechtzuerhalten.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnte der Löschangriff nur mit schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Um die leeren Druckluftflaschen der Atemschutztrupps direkt vor Ort wieder auffüllen zu können, wurde zusätzlich noch das Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Spittal an der Drau angefordert.

Den erschwerten Einsatzbedingungen geschuldet, mussten weitere Feuerwehren aus der Umgebung, sowie der Hubsteiger des Abschnittes oberes Drautal zusätzlich alarmiert werden.

Bei Ausbruch des Feuers befanden sich glücklicherweise keine Personen im Haus.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Dellach/Drau mit 19 Mann, sowie Stein, Drassnitzdorf, Irschen, Berg, Greifenburg und Spittal/Drau.

Am 13.11 um 17:43 Uhr am Abend wurden wir zu einem technischen Einsatz am Weinberg im Gemeindegebiet von Dellach alarmiert.

Laut Einsatzmeldung war dort ein Traktor abgestürzt und vermutlich eine Person eingeklemmt und verletzt.

Als wir am Einsatzort angekommen sind, stellten wir fest, dass ein Traktor über eine sehr steile Wiese in die Tiefe gestürzt war und erst nach gut 150m komplett zerstört zum Stillstand gekommen ist.

Der Lenker wurde bei dem Absturz vermutlich aus dem Traktor geschleudert und lag knapp 100m über dem Wrack des Traktors in der Wiese.

Die erste Versorgung des Unfallopfers erfolgte direkt am Unfallort durch einen First Responder und in weiterer Folge vom Rettungsteam des Rettungshubschraubers RK1.

Nachdem der Verletzte soweit stabilisiert war, haben wir unter der Einsatzleitung der FF Draßnitzdorf dabei geholfen ihn mittels MRAS (das sind verschiedene Techniken zur Menschenrettung und Absturzsicherung) auf einen 50m höhergelegenen Feldweg zu bergen.

Von dort wurde er schließlich noch einige hundert Meter zum bereits wartenden Rettungshubschrauber gebracht.

Im Einsatz standen 21 Mann der FF Dellach/Drau und die Feuerwehren Draßnitzdorf, Berg und Greifenburg, sowie die Rettung, der Rettungshubschrauber des roten Kreuzes und die Polizei.

Am 27.10.2021 um 10:06 heulten in Dellach die Sirenen. Grund für die Alarmierung war der Brand einer Photovoltaikanlage in Rietschach im Ortsgebiet von Dellach.

Als wir am Einsatzort ankamen, hatten dort mehrere Photovoltaikmodule einer PV-Anlage, welche auf einem Wirtschaftsgebäude montiert war, zu brennen begonnen.

Um die umgebenden Wohn- und Stallgebäude bestmöglich vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen, haben wir sofort einen umfassenden Brandschutz rund um das betreffende Wirtschaftsgebäude errichtet.

In weitere Folge wurden dann die brennenden Module gelöscht und gleichzeitig das Dach großflächig mit Wasser benetzt, um auch dort eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Nachdem wir das Feuer soweit unter Kontrolle hatten, wurden die schadhaften Module mit Hilfe der Feuerwehr fachkundig demontiert und vom Dach entfernt.

Im Einsatz standen etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Dellach/Drau, Draßnitzdorf, Stein, Berg und Irschen, sowie die Polizei.

Am Freitag fand in Oberdrauburg gemeinsam mit den Feuerwehren Oberdrauburg, Simmerlach und Rittersdorf unsere heurige Abschlussübung statt.

Die Übungsannahme war ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und 8 Verletzten.

Das Ziel der Übung war es, sich vorab einen groben Überblick zu verschaffen, um dann die verletzten Personen schnell und trotzdem schonend und sicher zu bergen sowie weiter zu versorgen.

Im Anschluss an die Übung gab es noch eine ausführliche Nachbesprechung, wobei erörtert wurde, wie gut das Zusammenspiel der Feuerwehren war und ob man eventuelle Abläufe noch weiter verbessern kann.  

An der Übung nahmen insgesamt 54 Feuerwehrleute teil, natürlich unter entsprechender Einhaltung aller vom Feuerwehrverband vorgegebenen Corona Sicherheitsmassnahmen.

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