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Nachdem im Jahr 2020 unser regulärer Übungsbetrieb durch Corona nicht stadtfinden konnte, geht es nun erfreulicherweise mit unseren Übungen wieder los.

Selbstverständlich in Übereinstimmung mit den Vorgaben und Richtlinien vom Feuerwehrverband nur in Kleingruppen und mit entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsregeln, die streng befolgt werden.

Auch wenn wir in unserer Feuerwehr einen sehr guten Ausbildungsstand haben, ist eine regelmäßige Anwendung unseres erlernten Wissens in praktischen Übungen sehr wichtig, um unsere Leistung zu halten, aber vor allem um im Ernstfall sicher und schnell helfen zu können.

Aus diesem Grund sind wir sehr froh, daß es nun wieder möglich ist, Einsatzübungen zumindest in Kleingruppen durchzuführen.

Wir hoffen natürlich, daß sich die Lage mit den Corona Impfungen im Laufe des Jahres langsam aber sicher weiter entspannt und dann eventuell auch wieder Übungen in größerer Mannschaftsstärke bzw. auch mit anderen Feuerwehren durchführbar sein werden.

Am Samstag fand eine gemeinsame Übung mit der FF Rittersdorf, sowie dem roten Kreuz statt. Die Übungsannahme war ein verunfallter Pkw mit einer eingeklemmten Person.

Das Übungsziel war die Sicherung des Unfallfahrzeuges, sowie die schnellstmögliche Bergung des eingeklemmten Unfallopfers.

Nach der Übung gab es noch eine Analyse des Übungsablaufes und abschliessend eine kleine Stärkung für alle Übungsteilnehmer.

 

An 2 Terminen im September haben sich unsere 12 Atemschutzträger, dem vom Kärntner Feuerwehrverband für sie verpflichtend vorgeschriebenen jährlichen Ö-Fast Test, unterzogen.

Der Ö-Fast Test soll die Leistungsfähigkeit der Atemschutzträger überprüfen und umfasst insgesamt 7 Stationen mit unterschiedlichen körperlich anspruchsvollen Aufgaben, die mit schwerem Atemschutz innerhalb einer bestimmten Zeit zu bewältigen sind:

  • 200 m gehen ohne Last und 100 m mit 2 B–Schläuchen
  • Stiegen steigen 90 Stufen auf und ab

  • 100 m gehen mit 2 Kanistern à 20 kg

  • Hindernisse übersteigen und unterkriechen

  • C-Schlauch aufrollen

  • Stiegen steigen 90 Stufen auf und ab

  • 200 m gehen ohne Last und 100 m mit 2 B–Schläuchen

 

 

Erfreulicherweise konnten alle Kameraden den Test positiv absolvieren.

 

Mit den weiteren Atemschutzübungen, sowie den regelmässigen ärztlichen Kontrollen sind somit alle 12 Atemschutzträger unserer Feuerwehr auch für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet.

Am letzten Samstag fand in Irschen eine Atemschutzübung des Feuerwehr- Abschnitts Oberes Drautal statt. Natürlich stellte sich auch ein Atemschutztrupp der FF Dellach/Drau dieser Herausforderung.

Die Aufgabenstellung der Einsatzleitung für unseren Trupp, war die Suche und Bergung von mehreren, wahrscheinlich verletzten Personen in einem sehr stark verrauchten Brandobjekt.

Es war für uns sicher eine weitere lehrreiche Atemschutz-Übung, die uns hilft unsere Arbeitsabläufe weiter zu optimieren und für den Ernstfall so gut wie möglich vorbereitet zu sein.

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