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Das starke Verkehrsaufkommen auf der, durch unser schönes Drautal verlaufenden, B100 Bundesstraße ist leider immer wieder auch Anlass für technische Einsätze, wo wir unser schweres Bergegerät benötigen.

Darum versuchen wir regelmäßig, durch ganz spezielle Übungen, den Umgang mit unseren hydraulischen Bergegeräten weiter zu verbessern, um im Ernstfall in Fahrzeugen eingeklemmte Personen so rasch und sicher wie möglich bergen zu können.

Neben dem praktischen Training gehört aber mittlerweile auch einiges an theoretischem Wissen dazu, um hier im Einsatz keine Fehler zu machen.

 

So muss man sich zum Beispiel mit möglichen Gefahrenstoffen auskennen, die möglicherweise ein Lkw geladen haben kann.

Bei einem Hybrid – bzw. einem reinen Elektrofahrzeug hingegen muss man genau wissen, wo man das Bergegerät einsetzen darf, ohne die Rettungskräfte der Gefahr eines Stromschlages durch das verbaute Hochvoltnetz auszusetzen.

 

 

Die Übungsannahme von Übungsleiter Johannes Duregger war der Frontalzusammenstoß zweier Pkws mit 3 eingeklemmten, zum Teil schwerverletzten Personen.

Erschwerend kam hinzu das sich der fiktive Unfall, auf einem von Bäumen gesäumten Straßenstück ereignete und so ein Baumstamm die Windschutzscheibe eines Fahrzeuges durchbohrt hatte.

 

 

Das Ziel der Übung war es, die eingeklemmten Verletzten so effektiv und schnell, aber dabei trotzdem so schonend wie möglich aus den Autowracks zu befreien.

Bei der abschließenden Übungsanalyse wurde dann noch direkt besprochen, was gut geklappt hat, aber natürlich auch, was man eventuell hätte besser machen können.

 

 

 

Trotzdem wünschen wir uns natürlich in erster Linie, dass wir im Einsatz so wenig wie möglich Gebrauch vom Erlernten und Geübten machen müssen.

Die Atemschutzabschnittsübung des oberen Drautals fand heuer wieder einmal in Dellach statt. Wobei wir mit unserem aktuell im Umbau befindlichen Feuerwehrhaus ein optimales Übungsobjekt zur Verfügung hatten.

Für die Planung und Vorbereitung der anspruchsvollen Atemschutzübung war unser Kamerad Franz Stephan Embacher verantwortlich. Übungsannahme war ein Brandherd mit sehr starker Rauchentwicklung, sowie in weiterer Folge während des Atemschutzangriffs eine Gasexplosion mit mehreren verschütteten und eingeklemmten Personen.

Übungsleiter Markus Lerchbaumer und die 9 Atemschutztrupps mussten sehr bedacht, aber trotzdem rasch und gezielt vorgehen, um die Verletzten mit Leitern, Bergesack und Tragbaren so schnell wie möglich aus dem immer noch stark verrauchten Gebäude zu bringen.

 

Beobachtet wurde der Übungsablauf und das Zusammenspiel der einzelnen Atemschutztrupps, von unserem Atemschutz-Abschnittsbeauftragtem Chrisitan Kalser, AFK Armin Ivants, unserer Kommandantschaft sowie in Vertretung der Gemeinde, dem Direktor der NMS Dellach Franz Resei.

In der Abschlussbesprechung wurde dann mit allen Übungsteilnehmern der Ablauf diskutiert sowie über eventuell mögliche Verbesserungen beraten.

Insgesamt nahmen an der Atemschutzabschnittsübung rund 70 Kameraden aus unserem Feuerwehr- abschnitt teil.

Auch bei uns gab es heuer am Ostermontag, den berühmten Osterputz , wo wir das Feuerwehrhaus und  unsere Fahrzeuge und Geräte von Staub und Schmutz der langen Wintermonate befreit haben.

Nachdem alles wieder in neuem Glanz erstrahlte, gab es für alle  gemeinsam noch eine  gemütliche Jause. Musikalisch umrahmt wurde das gemütliche Beisammensein von  der Trachtenkapelle Dellach/Drau sowie den New Voices, die einige Kostproben ihres Könnens zum Besten gaben.

Wir freuen uns immer wieder aufs neue über diesen schönen, unkomplizierten Zusammenhalt, den wir von den Vereinen, die ebenfalls in unserem Feuerwehrhaus beheimatet sind, erfahren.

 

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken und hoffen, das sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird.

Zu den Pflichten der Feuerwehr gehört es, aus unserer Sicht auch, sich kontinuierlich weiterzubilden und dadurch den Einsatzablauf im Ernstfall zu verbessern, sowie sicherer zu machen.

Da es bei sehr vielen Einsätzen oft auch einer Seilsicherung oder Seilbergung (Dächer von Schneelast befreien, Dachstuhlbrände, Forstunfälle, usw.)bedarf,  ist es unerlässlich unsere Fertigkeiten in diesem Bereich über die normalen Übungen hinaus zu verbessern.

Daher haben wir uns entschlossen, in der übungsfreien Zeit über den Winter,  einige unserer Kameraden für den Bereich Seilsicherung sowohl theoretisch als auch praktisch zu schulen.

Den Anfang machte der theoretische Teil, also das detailierte Erlernen von verschiedensten Knoten-und Seilsicherungstechniken, bis hin zum Umgang mit spezifischen Ausrüstungsgegenständen, die speziell bei der seilunterstüzten Rettung benötigt werden.

Nun gab es eine erste Übung im Gelände, wo die Schulungsteilnehmer ihr theoretisches Wissen erstmals praxisnahe umsetzen konnten. 

Übungsannahme war  eine, im unwegsamen, steilen Gelände, in ein Bachbett abgestürzte Person, welche gesichert und geborgen werden musste. Erfreulicherweise  konnte man im professionellen Übungsverlauf deutlich sehen, wie unsere Kameraden, das in der Theorie erworbene Wissen in die Praxis umsetzen konnten. 

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei  allen teilnehmenden Kameraden für die dafür aufgewendete Freizeit und ihr Interesse bedanken.

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