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1869    
Aus unserer Pfarrchronik: „Feuersbrunst im Ort; Die Janesscheune war voll Türkenstroh. Von der Janes Harpfe ausgehend erfasst das Feuer die Janes Scheune und greift auf das angrenzende Gasthaus Bacher (heute Gemeindeamt) über. Auch die Bacher Scheune (heute Gasthaus Taurer) und die Dachharpfe werden ein Raub der Flammen. Beim nahen Mesnerhaus lagern Tausende fur das Kirchendach bestimmte Lärchenschindel, die ebenfalls Feuer fangen. Am Dachboden des Gasthauses Bacher verbrennt eine kupferne Kesselspritze, die der an diesem Tag nicht anwesende Besitzer kurz zuvor vom Schmelzer Hammerwerk für Feuerlöschzwecke gekauft hatte." Feuerwehr gab es in Dellach noch keine.    
     
1875    
Dieser verheerende Brand war wohl Anlass fur einige tüchtige Männer, sich zur Abwehr solcher Ereignisse zusammen zu tun und so kam es 1875 zur Gründung der Freiw. Feuerwehr Dellach im Drautal. Gründungskommandant war ein Mann mit großem Weitblick und mit viel Durchsetzungskraft, der durch seine Initiativen die Geschichte des Ortes entscheidend beeinflusst hat, der Landwirt und Holzindustrielle Kommerzialrat Franz Taurer.    
     

In den bei der Gründung festgelegten und von der damaligen Kärntner Landesregierung genehmigten Statuten sind die Aufgaben und der Personenkreis der Mitglieder folgend beschrieben:

  1.      "Der Zweck der Freiw. Feuerwehr ist ein geordnetes Zusammenwirken bei Feuer- und nöthigenfalls auch bei Wassergefahren, urn Leben und Eigenthum der Bewohner zu schützen".
  2.      "Die Feuerwehr besteht aus den Besitzern und dann auch aus sonstigen unbescholtenen männlichen Personen in der Gemeinde, welche sich freiwillig zum Beitritte melden."
   
     

Im selben Schriftstück sind auch die Gründungsmitglieder und deren Funktionen angeführt:

Hauptmann:                           Franz Taurer,

Cassier und Schriftführer:   August Schwaberl,

Ausschuss:                          Johann Taurer jun., Josef Pirkebner, Thomas Seiwald, Josef Weingartner,

                                           Stefan Simoner,Johann Egger (Bgmst.)

Mitglieder:                          Johann Taurer sen., Johann Glanzer, Josef Taurer, Franz Pirker,                                            Josef Rauscher, Karl Pirker, Mathias Diemling, Paul Eder, David Bernhart,                                           Peter Waigand, Josef Sabernig,Michael Hausberger

   

 

   

1880

   

Am 3. Oktober abends brennt der Marhof beim Anwesen vlg. Striemitzer in Nörenach nieder. Die gerade erst neu gegründete Feuerwehr kann die angrenzenden Gebäude retten. Diese werden aber am 24. November ein Raub der Flammen. Diesmal bricht der Brand im Wirtschaftsgebäude beim vlg. Weigand aus. Heftiger Wind erschwert die Löscharbeiten und vor Kälte friert das Wasser in den Schläuchen. So müssen die Feuerwehrleute hilflos zusehen, wie beim Striemitzer Wohnhaus und Notstadel und beim Weigand Stadel und Hilge abbrennen.

   

 

   

1882

   

Nach schweren und langanhaltenden Regengüssen führt die Drau Hochwasser und verursacht große Schäden. In Dellach wird die Draubrücke zum Teil weggerissen und unpassierbar. Einen Monat später wüten bei einer neuerlichen Unwetterkatastrophe Draßnitzbach und Kirchbachl. Die Drau reißt den verschont gebliebenen Brückenteil und die Notbrücke weg. Die Ortschaften Raßnig und Stein sind über langere Zeit von Dellach aus nur mit Booten erreichbar.

   

1891      

Zur Unterbringung der notwendigen Feuerlöschgerätschaften wird auf einem Grund der Nachbarschaft Dellach (heute nördlicher Tell des Parkplatzes beim Sparmarkt­ Bernhard) ein Spritzenhaus errichtet. Trotz zweimaliger Brände und einiger Umbauten besteht das Gebäude beinahe ein Jahrhundert und beherbergt bis 1982 nicht nur die Feuerwehr Dellach, sondern viele Jahre auch das Probelokal der Trachtenkapelle und einige Zeit auch eine Klasse unserer Volksschule.

 

1900

Zu einem Bezirksfeuerwehrtag, der zu der Zeit Delegiertenversammlung heißt, kommen viele Feuerwehrkameraden in unseren Ort, um mit der Feuerwehr Dellach ihr erstes großes Fest, das 25-jährige Bestandsjubilaum zu feiern.

 

1903

Die Pfarrchronik berichtet: „Nach einem herrlichen Sommer beschert ein unheimliches Gewitter den Dellachern am 11. September eine verheerende Unwetterkatastrophe. Das Kirchbachl bricht aus, zerstört die Pfarrer Gartenmauer und dringt in den Pfarrhof ein. Verwüstet das Bacher Feld und den Friedhof mit Geröll, entwurzelten Bäumen, Stegen und Mühlenteilen. Die Fluten walzen sich zu den Häusern Schusterjackl, Hauserle und Nessler. Der Gemeindeschreiber Josef Schwaberl vlg. Nessler kommt in eine besonders gefährliche Lage berichtet die Chronik: "Zuerst wurden die Kinder geborgen. Die Frau lag im Wochenbett. Als die Flut ins Zimmer eindrang, sprang sie aus dem Bett und konnte vom Mann nur an den Zöpfen aus dem Wasser gezogen werden. Die Tiere im Stall wurden von Feuerwehrleuten und hilfsbereiten Nachbarn durch den aufgerissenen Tennenboden hinaufgezogen und gerettet." Auch die Häuser Kramser, Mahler und Linder werden schwer beschädigt. Wie sich später herausstellen sollte, war in der Draßnitz oberhalb der Liegenschaften Schnitzer und Pschartzer ein ganzer Waldkomplex abgerutscht und hatte das Kirchbachl aufgestaut. Noch in der selben Nacht, um 3 Uhr früh, kommen von der Schmelz Hilferufe , "Dellacher, helft den Draßnitzbach abwehren, sonst seid ihr verloren!" Auch dort haben Rutschungen die Wassermassen aufgestaut und donnern nun mit Geröll und Unmengen an Holz zu Tal. Durch das beherzte Eingreifen von mutigen Männern, die Rauhbäume an den Bachrändern schlägern, kann ein Ausbruch gerade noch verhindert werden. Ein Mann (Knecht von Franz Taurer aus Salurn) kommt in den Fluten urn, ein anderer wird wie durch ein Wunder von der Flutwelle zurückgeworfen und unversehrt wieder an Land gesetzt. Nach einigen Tagen treffen zwei Kompanien Militär zur Hilfeleistung in Dellach ein. Mit der Räumung des verwüsteten Friedhofes kann erst Ende September begonnen werden."

 

1912

Eine Sensation ersten Ranges war nach mündlicher Überlieferung unseres verstorbenen Kameraden und langjährigen Kassiers Josef Oberlojer (Huber Sepp - Jahrgang 1900) das erste Gartenfest der Feuerwehr Dellach im Waidach (Damals noch vollkommen unverbautes Gelände südlich vom Merlinbichl). Die eigentliche Attraktion war die elektrische Beleuchtung, die von einigen technisch begabten Feuerwehrmännern installiert worden war, noch lange bevor im Ort die Elektrifizierung begann, wo erst 1919 Kirche und Pfarrhof vom Pirker E­-Werk versorgt wurden und nach und nach weitere Häuser hinzukamen.

Mit dem Erlös aus dem 1. Feuerwehrfest und mit Hilfe von wohlgesinnten Gönnern gelingt die Anschaffung der ersten fahrbaren Löschpumpe (Pferdefuhrwerk)

 

1913

Am 1. Marz wird in Dellach ein k.k. Gendarmerieposten errichtet und mit einem Wachtmeister und 2 Gendarmen besetzt. Das Rayon hat ein Ausmaß von 13.861 Hektar. Ein gutes Zeugnis stellt der Wachtmeister mit seinem ersten Eintrag in die Gendarmeriechronik den hiesigen Bewohnern aus: „Bevölkerung fleißig, ruhigen Gemütes, gastfreundlich und kameradschaftlich. Wird jemand von einem Unglück (Feuer, Wasser, Hagel) betroffen - rege Nachbarschaftshilfe." Seit 1982 ist der Gendarmerieposten mit der Feuerwehr unter einem gemeinsamen Dach untergebracht und es herrscht erfreulicherweise gutes Einvernehmen und kameradschaftliches Nebeneinander. Bei den meisten Einsatzen und vielen Übungen sind heute ohnehin beide Organisationen eingesetzt und auf reibungslose Kooperation angewiesen.

 

1918

Bei einem Brand des Anwesens Pirker vlg. Linder werden Wohngebäude und Marhof eingeäschert

 

1927    

 

  Der Feuerwehr Dellach gelingt es endlich die Mittel aufzubringen, um erstmals eine Motorspritze, Type KNAUSS, anzukaufen. Jedoch kann man sich an dem neuen Gerät nicht lange erfreuen, denn schon beim Probelauf, der auf 3 Stunden angesetzt war und über 100 Meter Höhe Wasser auf den Kolm fordern sollte, gibt die Maschine den Geist auf. Die Pumpe geht ans Werk nach Wien zurück und wird schließlich ausgetauscht. Auch dieses Stück ist heute noch im Besitz der FF Dellach, war jedoch durch einige Zeit in Feistritz und bei der Feuerwehr Berg stationiert, von wo es vor einigen Jahren zurückgekauft wurde.

Am 29. Mai findet in Dellach wieder ein Bezirksfeuerwehrtag statt. Die Feuerwehr Dellach feiert ihr 50jahriges Bestehen, gleichzeitig wird die neue Motorspritze eingeweiht.

 

1928    

Eine Schar musikbegeisterter Männer gründen in Dellach eine Musikkapelle, deren erster Kapellmeister Karl Brandstätter wird. Auf Anregung des Feuerwehrhauptmannes und Mitbegründers der Kapelle Markus Ebenberger und vieler Feuerwehrkameraden, wovon die meisten auch Musiker sind, wird die Kapelle mit Feuerwehruniformen ausgestattet und als Feuerwehrkapelle geführt.

 

 

1929

Am 28. Mai verunglückt der Besitzer Franz Pirker im Alter von 48 Jahren bei einem Autounfall. Mit ihm verliert die Feuerwehr einen wichtigen Förderer und Gönner.

 

1930

Brand der oberen Taurer-Trockenhütte

 

1931

Neuerlicher Brandeinsatz in den Fabriksanlagen der Fa. Taurer. Diesmal brennt das tieferliegende Fabriksgebäude, wobei die Flammen auf die Tischlerei Mauschitz übergreifen und auch die Werkstätte vernichten.

 

1935

Anschaffung der Motorspritze R 50, finanziert mit einer Spende aus dem Nachlass des 1929 verunglückten Besitzers Franz Pirker

 

 

 

 

 

Am 29. Dezember bricht in der Bibliothek der Trutzburg ein Brand aus. Der größte Teil der drei bis viertausend Bände umfassenden Büchersammlung und viele Kunst- und Einrichtungsgegenstände gehen verloren. Die Feuerwehr kann aber den Brand auf einige Räume eingrenzen und so noch größeren Schaden verhindern.

 

1938

Aus einem Bericht, der in der Kirchturmkuppel bei Renovierungsarbeiten im Jahr 1996 gefunden wurde: "4. Juni 1938: Die Feuerwehr hat 64 Mitglieder, Hauptmann ist Herr Markus Ebenberger"

Am 28. August wird das Feuerwehrrüsthaus feierlich eingeweiht. Es wurde nach einem Brand neu errichtet und vergrößert.

 

1942

Brand Pirker Säge

 

1943

Einen großen technischen Fortschritt bringt die Anschaffung des 1. Löschfahrzeuges LF8, Daimler-Benz, 60 PS, Inbetriebnahme Nov. 1943; im Einsatz bis 1967

 

 

 

 

Großer Waldbrand an der Südseite des Kolm von der Talsohle bis zum Suppersberg, Einsatz von Militär zur Brandbekämpfung, 1 Soldat verunglückt dabei tödlich

 

1945

Ostersonntag, in den letzten Kriegstagen wird ein Tankzug am Bahnhof Dellach von alliierten Kampfflugzeugen in Brand geschossen

 

1948

1. Antreten zu Leistungsbewerben unter GKdt. Chrisant Reiter, Maschinist Markus Ebenberger, Walter Oberhauser, Mandler Jakob sen., Mandler Jakob jun., Weigand Eduard, Weigand Hermann, Josef Weichselbraun, Chrisant Weigand

 

1952

25. 5. Bezirksfeuerwehrtag in Dellach, 75-jähriges Bestandsjubiläum

 

1953

Ankauf einer Vorbaupumpe für das Löschfahrzeug LF8

 

1956

Anschaffung Kleinlöschfahrzeug JEEP, im Einsatz bis 1971

 

1963

Anschaffung der Tragkraftspritze VW75, die bis heute in Verwendung steht.

 

1965

Hermann Weneberger übernimmt im Alter von 26 Jahren von Markus Ebenberger die Funktion als Ortsfeuerwehrkommandant und bekleidet dieses Amt bis 1991

 

1966    

Jahrhunderthochwasser im Oberen Drautal: 17. bis 21. August bzw. 4. bis 6. November;
schwere Verwüstungen im Ort durch Drau, Draßnitzbach und Dellacher Kirchbach

1. Antreten in der Stufe IV;
Die Gruppe der Feuerwehr Dellach wird Landessieger und erringt mit dem GOLDENEN HELM eine begehrte Trophäe. Gruppenkommandant ist Johann Mandler
.

 

 

1967

Einführung des Feuerwehrfunks; Anschaffung der 1. Sprechfunkgeräte aufgrund der in den Großeinsätzen bei den Hochwasserereignissen aufgetretenen Koordinierungsprobleme

 

1968

Anschaffung des ersten Tanklöschfahrzeuges TLFA 1500 OM- Tigrotto; im Einsatz bis 1988

 

1971

Anschaffung des Löschfahrzeuges Land-Rover; im Einsatz bis 1996

Bei einem Feuerwehrausflug werden wir von den Feuerwehrkameraden in Bad Hall sehr herzlich aufgenommen. Es entsteht eine Freundschaft die bis heute andauert und viele gegenseitige Besuche nach sich gezogen hat.

 

1972

Der erste Satz Atemschutzgeräte (3 Stk. Pressluftatmer) wird in Dienst gestellt. Damit ist nun auch die Möglichkeit der Brandbekämpfung und vor allem der Personenbergung in stark verrauchten Gebäuden gegeben. Für den gefährlichen Einsatz mit diesen Geräten werden eine spezielle Ausbildung, laufendes Üben, besondere körperliche Eignung und regelmäßige ärztliche Kontrollen von den Feuerwehrmännern gefordert.

 

1974  

Ein langgehegter Wunsch der Feuerwehr geht in Erfüllung, die Feuerwehr Dellach erhält eine Feuerwehrfahne. Eine Seite zeigt das Wappen der Gemeinde Dellach im Drautal und trägt die Aufschrift "Freiwillige Feuerwehr Dellach im Drautal, gegr. 1875", auf der anderen Seite ist ein Medaillon mit dem HI. Florian abgebildet und als Motto zu lesen: "Die Ehre geben wir Gott, die Hilfe den Menschen in Not" Fahnenmutter ist Frau Ria Oberhauser, Fahnenpatin Frau Anni Weneberger. Die Fahnenweihe wird ein würdiges Fest, an dem alle Wehren des Abschnittes mit Abordnungen und Fahnen teilnehmen. Erster Fahnenjunker ist der heutige Ehrenkommandant Hans Duregger.

 

Auf der Heimfahrt von den Leistungsbewerben in Obervellach entdeckt die Gruppe unserer Feuerwehr in Kolbnitz den Brand einer Scheune, nimmt kurzerhand die Löscharbeit in Angriff und verhindert ein Ausbreiten auf den angrenzenden Wald, bis die zustandige FF. Kolbnitz eintrifft, ist das Ärgste bereits erledigt

 

1975

100 jahriges Bestandsjubiläum; die Feuerwehr Dellach veranstaltet das Oberdrautaler Pokaltumier

 

1976

Kommandant Hermann Weneberger wird Abschnittsfeuerwehrkommandant und bekleidet diese Funktion bis 1991

 

1977

Als erste Wehr im Abschnitt führt Kdt. Weneberger bei der FF Dellach regelmäßige wochentliche Einsatzübungen ein, die ein durchschlagender Erfolg werden und den Ausbildungsstand ganz entscheidend verbessern

 

1979

Inbetriebnahme des Kleinlöschfahrzeuges VW-Bus; Das Fahrzeug wird in vielen Arbeitsstunden durch Feuerwehrkameraden aus einem normalen Kleinbus umgebaut und leistet gute Dienste bis 1991

 

1980

1.Besuch bei der Feuerwehr Harmsdorf bei Ratzeburg in Norddeutschland. Auch hier entsteht ein enger Kontakt mit vielen persönlichen Freundschaften und gegenseitigen Besuchen bei den verschiedensten Festlichkeiten

 

1981

Markus Ebenberger, Ehrenbezirksfeuerwehrkommandant, Abschnittskommandant, Feuerwehrkommandant durch 43 Jahre, stirbt am 21. März im 87. Lebensjahr

19.7. Drauhochwasser, Überflutung des Campingplatzes; die Feuerwehr führt die Evakuierung der Campinggäste durch, die im Ort in Volks- und Hauptschule untergebracht werden, bzw. ihre Zelte im Kurpark aufschlagen

1982

   

Segnung und Bezug des neuen modernen Rüsthauses mit Gendarmerieunterkunft und Forstaufsichtsstation. Das neue Gerätehaus steht auf dem Areal des ehemaligen Moserhauses. Das alte Rüsthaus im Ortszentrum war für den ständig steigenden Umfang der Ausrüstung und des Fuhrparks längst zu klein und überdies zu einem Verkehrshindernis geworden. Es wurde daher geschleift. Das Areal dient seither als Parkflache.

 

 

 

 

 

1. Feuerwehrwallfahrt nach Maria Luggau über den Kofelpass. Diese schöne Fußwallfahrt und besinnliche Herbstwanderung ist inzwischen zur Tradition geworden. Sie wird seither alljährlich am 1. Samstag im September durchgeführt und findet nicht nur bei den Feuerwehrkameraden regen Zuspruch.

1983    
     
27. Juli; Durch einen Großbrand werden die Pappenfabrik und die in unmittelbarer Nähe befindliche Trockenhütte der Firma Pirker gänzlich vernichtet. Obwohl sämtliche Wehren des Abschnittes im Einsatz sind, brennen die überwiegend in Holz errichteten Gebäude gänzlich ab und es kann nur ein Übergreifen auf den nahen Wald und Gebäude in der Nachbarschaft verhindert werden.  

 

1984

Errichtung einer Löschwasserleitung mit Hydranten im Bereich der Ortschaften Schmelz und Dellach als Ersatz für die Wasserbezugstellen nach Ableitung des Draßnitzbaches zum Kraftwerk Wölla.

Kommandant Hermann Weneberger wird Gemeindefeuerwehrkommandant bis 1991

 

1985

110 jahriges Bestandsjubiläum; Die FF Dellach veranstaltet den 1. Abschnittsleistungsbewerb

 

1986

Anschaffung eines 2. Satzes Atemschutzgeräte (3 Stück Pressluftatmer); Die Geräte werden 1999 an die FF Draßnitzdorf weitergegeben und sind seither dort im Einsatz.

Anschaffung des hydraulischen Rettungsgerätes fur Bergungsarbeiten bei Verkehrsunfällen

 

1988    

Anschaffung eines neuen modernen Tanklöschfahrzeuges TLFA 2000 Mercedes Benz  1120/AF mit 2.000  Litern Fassungsvermögen

30. August; Tanklöschfahrzeugweihe und Durchführung des ersten bundeseinheitlichen Leistungsbewerbes in Kärnten

 

 

1990

10.2.; Wald- und Wiesenbrand im Bereich Glatschalm; das Löschwasser wird mit zwei Hubschraubern vom Tal in das Einsatzgebiet geflogen

 

1991    
     
     

Weihe des neuen Kleinlöschfahrzeuges KLF MB 310; gleichzeitig findet der 2.  Abschnittsleistungsbewerb statt.

Ankauf einer neuen Tragkraftspritze Ziegler TS 6 Rotax

Die Trachtenkapelle zieht in das neue Probelokal im Dachgeschoss des Rüsthauses ein.

Hermann Weneberger beendet seine Tätigkeit als Kommandant und Abschnittskommandant. Er wird Ehrenabschnittskommandant und empfängt zahlreiche Ehrenzeichen von Bund und Land für Verdienste im Feuerwehrwesen

Ing. Hans Duregger übernimmt mit Kommandantstellvertreter Wolfgang Machne die Kommandantschaft. Ab 1997 ist Duregger auch Gemeindefeuerwehrkommandant.

 

1992

Anschaffung eines Rettungsschlauches für die Personenbergung

Feuerwehrfahrt nach Belluno gemeinsam mit der Trachtenkapelle; Auf Wunsch eines Belluneser Bürgers, Dott. Punzi, - dem dieser Brauch so gut gefallt - wird der Maibaum der Dellacher Feuerwehr kurzerhand nach Belluno verfrachtet und von Feuerwehrkameraden unter Regie von Peter Huber als "Oktoberbaum" wieder aufgestellt.

 

1993

Teilnahme an der Feuerwehrolympiade in Berlin als Vertreter Kärntens; Die Gruppe Nr. 7 der Feuerwehr Dellach schafft unter Gruppenkommandant Wolfgang Machne das Traumziel, holt eine GOLDMEDAILLE und erringt den bisher größten sportlichen Erfolg der Feuerwehr Dellach. Der spontan organisierte Empfang der heimkehrenden Mannschaft und Schlachtenbummler gestaltet sich zu einem Dorffest bei dem sich alt und Jung, sowie Prominenz aus nah und fern mit unseren Kameraden freuen.

Wir freuen uns, ein schmuckes Bildstöckl einweihen zu können, das auf Initiative unseres   Kommandanten direkt neben dem Rüsthaus seinen Platz gefunden hat. Für die einzelnen Bildnischen hat unser heimischer Künstler Johann Breitegger sehr ausdrucksvolle Heiligenbilder geschaffen, die unter anderem den  Feuerwehrpatron HI. Florian und die Ortspatronin Hl. Margaretha darstellen.    

 1995

 5.u. 6. August; 120-Jahr Feier der FF Dellach; gleichzeitig wird der 3. Abschnittsleistungsbewerb veranstaltet

 

1996    
Anschaffung eines Kleinrüstfahrzeuges KRFA-S MB414; Dieses Fahrzeug ist besonders für Einsätze bei Verkehrsunfällen und technischen Hilfeleistungen ausgerüstet  

 

Die Feuerwehr Dellach erhält mit dem Sirenensicherheitspaket "SiSiPak" ein stromunabhangiges Alarmierungssystem, mit dem alle Arten von Feuerwehr- und Zivilschutzalarmsignalen direkt und über Funkauslösung abgesetzt werden können. Weiters sind damit Tondurchsagen und die Alarmierung von Personenrufgeräten möglich.

 

1997    

 

  Am 12. Dezember rückt die Feuerwehr Dellach zu einem Großeinsatz aus, als ein katastrophaler Brand die Tischlerei Machne vernichtet. 14 Feuerwehren des Abschnittes stehen im Einsatz und leisten dabei 1.400 Einsatzstunden. Trotzdem brennt das Betriebsgebäude vollkommen ab. Wie durch ein Wunder kann das direkt angebaute Wohnhaus fast unversehrt erhalten werden. Die geschätzte Schadenshöhe beträgt rund 8 Millionen Schilling.

1998

Anschaffung eines Hochleistungslüfters zum Ausblasen von Brand- und Rauchgasen in Brandobjekten

 

2000

125 Jahrfeier - Sirenenalarm während der Feierlichkeiten:

Verkehrsunfall B100 - Frontalzusammenstoß bei Einfahrt Europlast 

Ankauf von Personenrufgeräten (Funk-Pager) für stille Alarmierungen. Eine Gruppe kann damit entweder über die Landeswarn- und Alarmzentrale oder über die SiSiPak-Anlage im Rüsthaus ohne Sirenenalarm gezielt einberufen werden.

 

2001

Gründung der Jugendfeuerwehr als "Dellacher Jugendfeuerwehr" von allen  Ortsfeuerwehren.

Umweltalarm nach Tankwagenunfall mit Flüssigbitumen auf B100 Höhe Auenwald.

 

2002

Waldbrandeinsatz am Stagor

Großbrand Sägewerk Kanzian

 

2003

Weihe der neuen Florianistatue in der Pfarrkirche.

 

2005

130 Jahre FF-Dellach

19.7. Großbrand bei der Produktionshalle der Fa. Europlast

 Abschnittsalarm; knapp 400 Feuerwehrleute leisten über 3100 Arbeitsstunden um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

 

2007

Austragung des bundesenheitlichen Landesbewerbes - mit den Landessiegern: FF Dellach; FF Draßnitzdorf

 

2008

Einsätze beim Wintersturm "Paula" 

Austragung Landesmeisterschaft FF - Jugend

 

2009

Wahl der neuen Kommandandtschaft: Kommandant Machne Wolfgang
                                                              Kommandantstv.: Duregger Hans Jörg

Begräbnis Feuerwehrkurat GR Kilian Unterluggauer

 

2010

135 Jahr-Jubiläum FF-Dellach/Drau


2011

Kirchtagsveranstaltung mit ORF-Liveübertragung der Hl. Messe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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